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Klagen zum Erschütterungsschutz abgewiesen

Der Verwaltungsgerichtshof Kassel hat als oberstes Verwaltungsgericht des Landes Hessen in erster Instanz Klagen zum Erschütterungsschutz beim viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel abgewiesen. Damit besteht weiterhin Baurecht auf dem kompletten Streckenabschnitt.

 

Drei Kläger aus Frankfurt-Eschersheim hatten gegen den Planänderungsbeschluss vom 26.10.2015 geklagt und Maßnahmen zum Erschütterungsschutz gefordert. Nach Durchführung der mündlichen Verhandlung am 20.09. und 23.11.2018 hat der Verwaltungsgerichtshof Kassel die Klage unter dem 23.11.2018 abgewiesen (Aktenzeichen 2 C 2461/15.T). Die schriftliche Urteilsbegründung steht noch aus.

 

Im Verlauf der mündlichen Verhandlung hatte die DB den Einbau der sogenannten „besohlten Schwelle“ in die Fernbahngleise in einem fest definierten Abschnitt der Ortslage Frankfurt-Eschersheim zugesagt. Durch den Einbau der „besohlten Schwelle“ wird die Übertragung von Erschütterungen in den Untergrund und damit auch in benachbarte Objekte vermindert. Der vorgenannte Abschnitt liegt etwa zwischen der A661 im Norden und der Niedwiesenstraße im Süden und betrifft die Streckenkilometer 190,5 bis 191,9.

 

Die Bauarbeiten an der Strecke gehen damit unverändert weiter, die besohlten Schwellen werden im Rahmen des Gleisbaus zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut. Dämpfungsmatten an der Schwellensohle verringern dabei die Weiterleitung von Schwingungen in das Schotterbett. Ähnlich einer Schuhsohle werden die Schwellen mit elastischem Material „besohlt“.

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