Diese Website ist für die Nutzung mit aktuellen Browser-Versionen und auf mobilen Endgeräten (Tablet, Mobiltelefon) optimiert. Die Verwendung von älteren Browsern kann daher zu Fehlern in Darstellung und Funktionalität führen. Bitte verwenden Sie Microsoft Internet Explorer Version 10 oder höher oder eine aktuelle Version von Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari oder Opera.

Neues Gutachten bestätigt Wirtschaftlichkeit des Ausbauprojekts S6

Nutzen-Kosten-Untersuchung mit deutlich positivem Ergebnis von 1,67 • Vollständiges Gutachten online abrufbar

Das Ausbauprojekt S6 zwischen Frankfurt West und Friedberg ist wirtschaftlich. Ein neues Gutachten bestätigt: Mit einem Nutzen-Kosten-Indikator von 1,67 ist das Vorhaben weiterhin förderwürdig, da das Ergebnis deutlich über dem Wert von 1,0 liegt. Bund und Land Hessen hatten eine Aktualisierung der bisherigen Untersuchung aufgrund der veränderten Verkehrsentwicklung und der zwischenzeitlich gestiegenen Kosten initiiert. Das vollständige Gutachten ist ab sofort auf der Projektwebsite unter www.s6-frankfurt-friedberg.de abrufbar.

In das jetzt vorliegende Gutachten sind aktuelle Verkehrs- und Bevölkerungsprognosen eingeflossen. Außerdem haben die Gutachter nicht nur die gestiegenen Kosten, sondern auch Verbesserungen bei der Betriebsqualität sowie die Bedeutung des Lärmschutzes berücksichtigt.

Durchgeführt wurde die Untersuchung von der INTRAPLAN Consult GmbH (München) im Auftrag der DB Netz AG als Vorhabenträger. Begleitet wurde sie von einem Arbeitskreis, in dem neben dem Bund und dem Land Hessen auch die Stadt Frankfurt am Main, der Wetteraukreis, der Rhein-Main-Verkehrsverbund, das Eisenbahn-Bundesamt, HessenMobil sowie die DB Netz AG vertreten waren.

Durch den viergleisigen Ausbau zwischen Frankfurt West und Friedberg erhält der S-Bahn-Verkehr der Linie S6 eigene Gleise, um konfliktfrei vom übrigen Zugverkehr zu fahren, die Pünktlichkeit der Züge zu erhöhen und einen stabilen 15-Minuten-Takt an allen Stationen zu ermöglichen. Das übrige Nahverkehrsangebot kann durch den Ausbau perspektivisch erweitert werden. Auch die Stationen werden modernisiert und mobilitätsgerecht umgebaut. Der Zugang zu den Bahnanlagen wird erleichtert und die Aufenthaltsqualität für die Reisenden spürbar verbessert. Baubeginn für den Abschnitt zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel ist im Herbst 2017, der zweite Abschnitt zwischen Bad Vilbel und Friedberg befindet sich noch im Planfeststellungsverfahren.

Der Ausbau der S6 ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMainplus, das gemeinsam vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG vorangetrieben wird.

Zurück