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Baulärm

Die Baustelleneinrichtungsflächen für den viergleisigen Ausbau der S6 werden so angelegt, dass ein größtmöglicher Abstand zu Wohngebäuden gewahrt bleibt und Anwohner möglichst wenig von Baugeräuschen, Erschütterungen oder Staubentwicklungen zu spüren bekommen. Aufgrund der örtlichen Rahmenbedingungen ist dies leider nicht immer möglich. Während der Bauzeit hat die Deutsche Bahn dafür Sorge zu tragen, dass Maßnahmen zur Lärmminderung umgesetzt werden. Die Regelungen für den Lärmschutz sind in der sogenannten „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm“ (kurz AVV Baulärm) enthalten. Darin wird die Bahn verpflichtet, die Belange des Lärmschutzes im Rahmen der Ausführungsplanung und bei der Ausschreibung von Bauarbeiten sowie bei der Beauftragung ausführender Firmen angemessen zu berücksichtigen.

Erschütterungen

Zudem sind während der Bauarbeiten auch Maßnahmen zur Vermeidung von unnötigen Erschütterungen zu beachten. Sind für die Bauarbeiten beispielsweise Ramm- oder Verdichtungsarbeiten notwendig, ist im Vorfeld der Maßnahmen zu klären, ob diese Arbeiten Schäden an den umliegenden Gebäuden anrichten können. Kann das nicht ausgeschlossen werden, veranlasst die Bahn eine sogenannte „Beweissicherung“. Dabei werden Veränderungen an Gebäuden dokumentiert. So kann später nachgewiesen werden, welche Schäden durch die Baumaßnahmen entstanden sind und wann ein Eigentümer Entschädigungs-ansprüche hat. Bei den Baumaßnahmen zur S6 erfolgt die Beweissicherung durch einen unabhängigen Gutachter. Die Korridorbreite für diese Beweissicherung soll gemäß Planfeststellung in den bebauten Gebieten - abhängig vom Bauverfahren, dem Baugrund sowie der Bausubstanz der Gebäude - 100 bis 300 Meter betragen.