Diese Website ist für die Nutzung mit aktuellen Browser-Versionen und auf mobilen Endgeräten (Tablet, Mobiltelefon) optimiert. Die Verwendung von älteren Browsern kann daher zu Fehlern in Darstellung und Funktionalität führen. Bitte verwenden Sie Microsoft Internet Explorer Version 10 oder höher oder eine aktuelle Version von Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari oder Opera.

Rechtlicher Rahmen

Die Bewertung der Verkehrsgeräusche bei Neu- und Ausbaustrecken ist in der 16. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (16. BImSchV) gesetzlich geregelt. In der darin enthaltenen Vorschrift „Schall 03“ ist die Berechnung der Schallemission, der Schallimmissionswerte und der Beurteilungspegel vorgeschrieben. Für Planfeststellungsverfahren müssen sogenannte Schalltechnische Untersuchungen nach dieser Vorschrift durchgeführt werden. Hierfür werden in einem Schallgutachten – von einem unabhängigen Gutachter im Auftrag der Bahn erstellt – die Schallimmissionswerte, also der verursachte Lärm und die Veränderung durch die Baumaßnahme, errechnet. So werden die Lärmbelastungen der Anwohner für den Ist- und Prognosefall mit und ohne Ausbaumaßnahme ermittelt.

Grenzwerte müssen eingehalten werden

Immissionsgrenzwerte

Aus der Höhe der Lärmbelastung und den örtlichen Gegebenheiten werden die Schallschutzmaßnahmen abgeleitet, die in die Berechnung einfließen und die die Einhaltung der Grenzwerte ermöglichen. Die Berechnungen für die S-Bahn-Linie 6 basieren auf den Verkehrsprognosen für das Jahr 2015 aus dem Bundesverkehrswegeplan 2003 für die 1. Baustufe und der Prognose für 2025 der Bedarfsplanüberprüfung 2010 für die 2. Baustufe und orientieren sich an den gesetzlich festgelegten Schallimmissionsgrenzwerten für Tages- und Nachtzeiten.